Medieninfo des Wirtschaftsministeriums vom 07.05.2026
Förderprogramm für Kommunen zur Stärkung des Einzelhandels: 128.000 Euro für ZBB Saar
Mit den Landesmitteln soll das Projekt „Citymanagement Burbach“ gefördert werden.
Staatssekretärin Elena Yorgova-Ramanauskas: „Burbach ist weit mehr als nur ein Stadtteil der Landeshauptstadt – hier wird Strukturwandel aktiv gestaltet. Wo einst in der Burbacher Hütte Stahl produziert wurde, sind heute auf den Saarterrassen erfolgreiche Unternehmen angesiedelt. Diesen positiven Wandel wollen wir weiter vorantreiben und die Lebensqualität im Stadtteil gezielt stärken. Mit unserer Förderung unterstützen wir die ZBB Saar dabei, das Zentrum von Burbach nachhaltig zu entwickeln. Durch bessere Vernetzung kann die neue Citymanagerin zusätzliche Impulse setzen und das Stadtteilzentrum weiter beleben."
Jürgen Quint, Geschäftsführer der ZBB Saar gGmbH: „Mit dem Citymanagement Burbach schaffen wir eine verlässliche Struktur, um den örtlichen Handel gezielt zu stärken, lokale Akteurinnen und Akteure zusammenzubringen und konkrete Impulse für das Stadtteilzentrum zu setzen. Der Einzelhandel ist für Lebendigkeit, Nahversorgung und Identifikation im Stadtteil von zentraler Bedeutung. Deshalb wollen wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort tragfähige Netzwerke aufbauen und Burbach nachhaltig weiterentwickeln.“
Tobias Raab, Wirtschaftsdezernent der Landeshauptstadt Saarbrücken: „Das Citymanagement Burbach kann die Strukturen vor Ort stärken, es bringt neue Ideen in den Stadtteil und fördert die noch stärkere Vernetzung der Menschen. Unsere Stadtteile profitieren auf vielfältige Weise von starken Zentren – sie ermöglichen Teilhabe, sind Herzstücke des lokalen wirtschaftlichen Lebens, der Nahversorgung und des gesellschaftlichen Miteinanders. Wir freuen uns daher über die Unterstützung des Landes für das ZBB zur weiteren zukunftsorientierten Entwicklung des Stadtteilzentrums in Burbach.“
Neben der Förderung des Citymanagements werden auch PR‑Aktionen geplant und neue Events im Stadtzentrum realisiert. Leerstände sollen temporär als Pop-up Stores genutzt werden.